Diese Entstehungsgeschichte darf man gerne als eine Art „making of“ verstehen. Sie soll zeigen, wie aus einem lustigen und privaten Hobby ein Low-Budget-Hörspiel entstanden ist – von der Planung bis zum fertigen Hörvergnügen. Im Anhang zu dieser Entstehungsgeschichte von „MIG2 – Men in Green Red“ findet sich das komplette Script des Hörspiels zum Nachlesen. Das Hörspiel selbst gibt es als Audio-CD (ISBN: 978-3981449938) im Buchhandel oder digital als Download in den bekannten Portalen und MP3-Shops.

Die Planung

Highslide JS Highslide JS Nach der Fertigstellung von „Wolfy – Men in Green“ (ISBN: 978-3-9814499-0-7) begann Autor Kim Jens Witzenleiter, sich die Story für eine Fortsetzung auszudenken, schnell stand fest: Es muss eine lustige Weihnachtsgeschichte werden. Damit gab es eine feste Deadline, zu der das Hörspiel fertig sein muss und mit einem Jahr Produktionszeit auch genügend Zeit für’s Schreiben, das Casting, die Planung und Durchführung der Aufnahmen sowie für’s Abmischen und Probehören.

Gerade die Abmischung und Bearbeitung wurde beim ersten Teil etwas vernachlässigt und unter Zeitdruck zu schnell zurechtgeschnitten – ohne groß Takes zu bearbeiten. Das sollte beim zweiten Teil besser werden. Trotz der Schwächen von „Wolfy – Men in Green“ lief der Verkauf sehr gut für ein No-Budget-Hörspiel, so dass für den zweiten Teil ein kleines Budget zur Verfügung stand. Für eine bessere Planung wurde ein Verlaufszettel angelegt, den der Autor/Produzent/Regisseur Kim Jens Witzenleiter nun über die ganze Produktion nicht mehr aus der Hand ließ und auf dem jede Kleinigkeit, wie Ideen für die Story, geschrieben wurde.

Bevor überhaupt mit dem Schreiben des Scripts begonnen werden konnte, musste geschaut werden, was aus dem ersten Teil übernommen werden sollte. Dazu wurden per Rundmail alle Sprecher des ersten Teils befragt – mit der groben Story im Anhang und der Frage, wer erneut in seine bekannte Rolle schlüpfen möchte.

Im nächsten Schritt wurden noch einmal alle Kritiken am Erstlingswerk „Wolfy – Men in Green“ gesichtet, um zu überlegen, was man besser machen könnte. Besonders der technische Aspekt wurde sehr kritisiert. Also wurde ein Studiowochenende für Juni 2012 im DK-Tonstudio gebucht, ein Studio welches günstig ist und ziemlich mittig in Deutschland liegt, also gut für die Sprecher erreichbar war.

 

Das Script

Februar 2012 lagen alle Zu- und Absagen der Sprecher vor. Nun begann die Arbeit am Script. Es dauerte etwa einen Monat bis die erste Version des Scripts fertig war. Neben dem Autor Kim Jens Witzenleiter waren auch die Sprecher Günther (Sprecher von Agent 1) und Kerstin (Sprecherin von Susi Schaf) als Co-Autoren aktiv beteiligt. Sie fügten eigene Ideen und Änderungen zum Script hinzu, Martin Rath (koelnkorrekt.de) sorgte für eine Textkorrektur und weitere Ideen.

 

Das Casting

Wie im ersten Teil wurde überwiegend wieder mit Hobbysprechern gearbeitet, größtenteils mit dem gleichen „Personal“ wie im ersten Teil.

Ein persönlicher Wunsch des Autors war die Zusammenarbeit mit Tommi Piper, da er mit seiner Stimme aufwuchs. Ein Highlight im Hörspiel ist das Wrestling-Match zwischen Wolfy und einer Clown-Puppe: Dieses Match musste einfach von Günter Zapf kommentiert werden. Eine Absage von Günter Zapf hätte zur Streichung der kompletten Wrestling-Szene geführt, so wichtig war es für Kim Jens Witzenleiter, Günter Zapf zu gewinnen.

 

Die Aufnahmen

Die Aufnahmen wurden größtenteils im DK-Tonstudio in Gronau (Westfalen) unter der Regie von Kim Jens Witzenleiter gemacht.

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Aufnahme Agent 1 Aufnahme Agent 43 Sprecher im Technikraum
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Regie und Gegensprecher Vorbereitung (r. Tobi - l. MIG Agent)

Tommi Piper nahm seine Takes im DownTown in München und Günter Zapf in einem der Studios des Bayerischen Rundfunks auf.

Highslide JS Mara Stange und Kim Jens Witzenleiter zeichneten ihre Aufnahmen am 2. Juni 2012 auf, alle anderen am 3. Juni 2012. Es war eine lustige Gruppe und wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal bei allen, die sich den Weg nach Gronau angetan haben. Das war klasse. Auch über den sehr guten Kaffee vom Günni (unserem Tontechniker) haben wir uns alle sehr gefreut, er war auch nicht zuuuuu stark ;-)

 

 


Die Postproduktion

Highslide JS Hier gibt es nicht viel zu erzählen. Geschnitten, bearbeitet und abgemischt wurde mit Adobe Audition 3, die Soundeffekte wurden über Clipdealer und weitere kostenpflichtige Portale lizenziert, teilweise auch selbst erstellt. Die Musik wurde auch über diverse Portale lizenziert und stammt teilweise aus der Feder von Michael Donner, seines Zeichens Filmkomponist.

Die fertige Produktion ging dann an unsere freiwilligen Probehörer, die ihr Feedback zur Verbesserung gaben. Das von Günter Zapf kommentierte Wrestling-Match wurde auch vom Team von Moonsault.de probegehört.


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